Ein Haus, bei dessen Errichtung zum größten Teil Holz als Baustoff eingesetzt wurde, wird als Holzhaus bezeichnet. Verschiedene Bauweisen, z.B. Blockhäuser, Holzständerbauweise, Holztafelbauweise und das Umgebindehaus haben sich etabliert. Der größte Anteil an Holzhäusern sind Fertighäuser und Holzhütten.
Die Vorteile liegen vor allem auf der ökologischen Seite. Holz ist natürlicher Co2-Speicher und die Verarbeitungs- und Bauweise ist sehr energiearm. Der hohe Wärmeschutz (und somit die niedrigen Heizkosten) sind ein weiteres Argument. Das natürliche Raumklima ist mit dem in Massivhäusern nicht zu vergleichen. Hinzu kommt der hohe Recyclinggrad. Vor allem Belastbarkeit gehört zu den Eigenschaften von Holz, wodurch diese Häuser entsprechend Wartungsarm sind. Durch die Übersichtlichkeit der Konstruktion sind Holzbauten auch beliebte Ausbauhäuser. Die hohe Wirtschaftlichkeit bringt zu dem weitere Vorteile zum Vorschein.
Die Lebensdauer dieser Häuser liegt zwischen 80 und 100 Jahre. In den Punkten Pflege und Unterhaltung gibt es keinen erhöhten Aufwand gegenüber der Massivbauweise. Um- und Anbauten sind in der Regel einfacher und kostengünstiger zu realisieren. Durch das hohe Energieeinsparungspotenzial ergeben sich weitere finanzielle langfristige Vorteile über die Bauzeit hinaus. Heutzutage gibt es bereits die Möglichkeit bei der Behandlung von Holz gänzlich auf chemische Zusätze zu verzichten, so dass sich auch für die eigene Gesundheit lohnt, über ein Holzhaus nachzudenken.
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